Unterrichtsmaterial Vier Fälle der Grammatik (Wandtafelbild)

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Vier Fälle der Grammatik

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Informationen

Einreihung im Stoffplan bzw. im Lehrplan der Schule

Typ :Wandtafelbilder, Tafelbilder
Format :jpg-Bild
Fach :Deutsch (Sprachlehre)

Lektionsreihe :Wortlehre (Grammatik & Rechtschreibung)

Stufe :Sekundarstufe 1, Realschule, Sekundarschule, Hauptschule
Klasse :7. Klasse, 1. Oberstufe

 

Vorschau

Anschauungsmaterial für die Schüler und SchülerInnen als Mustervorlage für die Lehrerin oder den Lehrer in einer jpg-Bilddatei

(www.allgemeinbildung.ch bietet neben den interaktiven Übungen auch viele kostenlose Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Tafelbilder und Multimedia-Präsentationen als Unterrichtsmaterial für die Primarschule (Unterstufe, Mittelstufe), die Sekundarschule (Oberstufe, Hauptschule), die Gesamtschule und die Mittelschule (Gymnasium) zum gratis Download bzw. als Freeware an)
 

Referenz

Hintergrundinformationen zu
den Inhalten an der Wandtafel

[ Kasus © wikipedia.org ]

Das Kasussystem im Standarddeutschen Die deutsche Sprache kennt vier Fälle (Kasus):

den Nominativ, 1. Fall, „Wer-oder-was-Fall“ den Genitiv, 2. Fall, „Wes(sen)-Fall“ den Dativ, 3. Fall, „Wem-Fall“ den Akkusativ, 4. Fall, „Wen-oder-was-Fall“ Beispielsweise ist in dem Satz

Die Frau gibt ihrem Bruder den Hut ihres Mannes. Die Frau das Subjekt (= Ergänzung im Nominativ), ihrem Bruder das Dativobjekt (= Ergänzung im Dativ), den Hut das Akkusativobjekt (= Ergänzung im Akkusativ) und ihres Mannes das Genitivattribut zu Hut.

Bei Feminina, Neutra, und bei stark deklinierenden Maskulina findet sich höchstens noch im Genitiv Singular und im Dativ Plural eine Kasus-Beugung, d. h. eine Veränderung der Wortform durch das Anhängen einer Endung an den Wortstamm bzw. den Pluralstamm. Der Dativ Singular der starken Maskulina und Neutra wurde im 20. Jahrhundert oft noch flektiert: dem Manne. In manchen Redewendungen ist dieser Stand erhalten: Im echten Manne ist ein Kind versteckt: Das will spielen. (Friedrich Nietzsche). Schwache Maskulina sowie alle substantivierten Adjektive und Partizipien haben auch in anderen Kasus Flexionsendungen (dem Menschen, den Boten, mit der Schönsten, für den Gebildeten). Der fortschreitende Verlust der Endungen ist wiederum Ursache für den Zusammenfall von gleichlautenden Kasus, wie im Englischen und Niederdeutschen (s. unten). Das Deutsche scheint auf dem Wege zu sein, auch den Genitiv als Objektkasus („ich schäme mich seiner“) und den Dativ zu verlieren und damit ein Kasussystem wie das Englische auszubilden (Sprachdrift). Bei den nicht mehr durch Endungen gekennzeichneten Fällen zeigen die Artikel den Kasus des entsprechenden Wortes an.

Kasus in den deutschen Dialekten

Allgemeines In den deutschen Mundarten ist das Kasussystem einfacher als im Hochdeutschen. So kommt der Genitiv in den deutschen Mundarten nur noch in festen Redewendungen vor. Er wird in der Regel durch eine Kombination von Präposition und Substantiv ersetzt. Beispiel: das Haus meiner Eltern wird ersetzt durch das Haus von meinen Eltern.

In einigen Dialekträumen fallen Nominativ und Akkusativ zusammen, in anderen Dativ und Akkusativ (dieser Gemeinschaftskasus heißt dann Akkudativ oder Objektfall. In manchen Gegenden bleibt die Unterscheidung zwischen allen drei Kasus erhalten, in anderen verschwindet die Unterscheidung zwischen allen drei Kasus vollständig, sodass dort ein Einheitskasus aus Nominativ, Dativ und Akkusativ entsteht.

Bei den Kasus in den deutschen Mundarten muss man unterscheiden zwischen den einzelnen Wortarten (Artikel, Adjektiv, Substantiv und Personalpronomen) und zwischen den drei grammatischen Geschlechtern (Genera). Zum Beispiel verhält sich beim bestimmten Artikel die männliche Form (hochdeutsch der) anders als die weibliche und die sächliche Form (die bzw. das). Der männliche bestimmte Artikel hat nur in einem kleinen Teil von Norddeutschland (nämlich in Südschleswig) den Einheitskasus Nominativ-Dativ-Akkusativ. Der weibliche und der sächliche bestimmte Artikel hingegen hat in großen Teilen von Norddeutschland diesen Einheitskasus.

Beispiele für den Objektfall (Akkudativ):

De Fru kiekt de Mann an (Das Wort Mann steht im Objektfall; im Standarddeutschen würde es im Akkusativ stehen) 'Die Frau schaut den Mann an.' De Fru gifft de Mann Koken. (Das Wort Mann steht im Objektfall; im Standarddeutschen würde es im Dativ stehen) 'Die Frau gibt dem Mann Kuchen.'

Originalbild



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