Unterrichtsmaterial Vulkanismus - 07 - Italiens Feuerberge

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pdf-Arbeitsblatt

Vulkanismus - 07 - Italiens Feuerberge

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Informationen

Einreihung im Stoffplan bzw. im Lehrplan der Schule

Typ :Arbeitsblatt mit Lösungen
Format :pdf-Dokument
Fach :Geografie (Erdkunde)
Lektionsreihe :Vulkanismus (Plattentektonik, Vulkane, Erdbeben)
Stufe :Sekundarstufe 1, Realschule, Sekundarschule, Hauptschule
Klasse :8. Klasse, 2. Oberstufe

 

Vorschau

Arbeitsblatt für die Schüler und SchülerInnen zum Ausfüllen und das Lösungsblatt als Kopiervorlage für die Lehrerin oder den Lehrer in einer pdf-Datei

(www.allgemeinbildung.ch bietet neben den interaktiven Übungen auch viele kostenlose Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Tafelbilder und Multimedia-Präsentationen als Unterrichtsmaterial für die Primarschule (Unterstufe, Mittelstufe), die Sekundarschule (Oberstufe, Hauptschule), die Gesamtschule und die Mittelschule (Gymnasium) zum gratis Download bzw. als Freeware an)
 

Transkript

Rohfassung der Texte und Aufgaben des Arbeitsblattes und der entsprechenden Lösungen

 

Italiens Feuerberge Ätna, Stromboli und Vesuv sind ganz sicher die drei berühmtesten Vulkane Italiens. Vor allem der Ätna und der Stromboli haben in den letzten Monaten immer wieder auf sich aufmerksam gemacht. Der Vesuv gibt sich ruhiger, aber die Vulkanologen sind sich sicher: der Berg schläft nur. Hoffen wir, dass er dies noch lange tut. Denn der Vesuv gehört zu den gefährlichsten, wie explosiven Vulkanen. Seine Ausbrüche sind berühmt und gefürchtet. Die Eruption von 79 nach Christus, die den Gipfel des alten Berges wegriss, brachte Tod und Verderben über die blühenden Städte an seinem Fuss: Pompeji, Stabiae und Herculaneum. Man hat grosse Teile der unter mehreren Metern Bims und Asche verschütteten Städte ausgegraben. Wie zu einer Moment- aufnahme erstarrt bieten sie einen einmaligen Einblick in das Leben einer römischen Stadt. Der über 3300 Meter hohe Ätna auf Sizilien ist einer der aktivsten, wenn nicht der aktivste Vulkan der Welt. Die riesenhafte Grösse dieses Vulkangebirges schützt die Menschen an seinen Hängen ein Stück weit. In der Weite des Landes erstarrt der Glutfluss meist, bevor er grossen Schaden stiftet. Der Ätna gehört auch nicht zu den explosiven Feuerbergen. Es ist berechenbar. Seinen Eruptionen kann man entkommen. Wer weiss, wie Vulkane dieses Typs funktionieren, kommt erstaunlich nahe an die Feuerfront heran. Der Vulkan von Stromboli ist für Überraschungen gut. Normalerweise, aber was ist schon normal, liefert er kleinere Explosionen in fast regelmässigen Abständen. Diese intermittierende Schlackenwurftätigkeit ist typisch für die "strombolianische" Aktivität. Sicher sind die Menschen aber auch auf diesem Berg im Meer nicht. Die touristisch beliebten Liparischen Inseln, zu denen die sagenhafte Insel Vulcano und Lipari gehören, sind nicht erloschen. In der Tiefe von Vulcano rumpelt es gewaltig. Heisse Quellen im Meer an der Küste und Dampfaustritte im Krater, der Fossa, lassen keine Zweifel daran, dass auch hier nach einer Zeit relativer Ruhe ein überraschender Ausbruch möglich ist. Die wachsende Zahl von Wochenendvillen und Hotels scheint dagegen zu sprechen, aber der Schein kann trügen. Vulcano gehört wie der Vesuv zu den explosiven Vertretern. Ihre Lava ist aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung zähflüssiger und kann über lange Zeit wie ein Kork im Schlot stecken, so lange eben bis der Gasdruck in der Tiefe dieses Hindernis wegsprengt. Glasharter Obsidian, in der Steinzeit ein begehrter Werkstein, und der weisse erstarrte Lavaschaum, den man Bims oder Liparit nennt, sind ein Zeichen dafür, dass auch Lipari dem gefährlichen Typus zuzurechnen ist. Bilder aus Pompeji lassen ahnen, was zu erwarten ist, wenn der Vesuv erneut ausbrechen sollte. Nur heute wäre die Zahl der Opfer um ein Vielfaches grösser: rund 5 Millionen Menschen leben im Umkreis des Berges. Selbst wenn sich der Ausbruch ankündigen würde, wie wollte man 5 Millionen Menschen geordnet und ohne Panik evakuieren?

 



q_Vulkanismus_07_Italien.pdf

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