Kreisläufe in der Natur : 07p

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Schlüsselwörter / Transkript :

Stoffkreislauf Autotrophie Blutkreislauf Gesteine Jahreszeiten Kohlenstoff Metamorphose Nahrungskette Nahrungsnetz Stickstoff Wasser

Quellbild :

© 
Nojhan @ wikipedia.org

preview63 pieceKreislauf - 07 - Stickstoff

Inhaltsangabe zum Lernpuzzle  : ©  wikipedia.org

Naturwissenschaftlich betrachtet bildet der menschliche Körper ein aus Zellen zusammengesetztes, organisches Ganzes, das über eine genetisch definierte Gestalt verfügt. Ohne die seinem Erhalt dienenden Stoffwechselvorgänge verfällt er. Der unbelebte menschliche Körper wird als Leichnam bezeichnet und geht in Verwesung über. Ausgenommen davon ist die künstliche Konservierung als anatomisches Präparat oder als Mumie.
Als Stoffkreislauf bezeichnet man in der Ökologie eine periodische Umwandlung von chemischen Verbindungen, in deren Verlauf – nach einer Reihe von chemischen Reaktionen – erneut der Ausgangsstoff entsteht. In Ökosystemen gibt es diverse Stoffkreisläufe, zum Beispiel einen Kohlenstoffkreislauf, einen Stickstoffkreislauf, einen Schwefelkreislauf und einen Phosphorkreislauf. Inhaltsverzeichnis
Für den Aufbau von organischen Geweben und den Stoffwechsel benötigen Lebewesen eine Reihe chemischer Elemente und ihrer Verbindungen. Die Zufuhr und Nachlieferung dieser Nährstoffe kann, ebenso wie die Energiezufuhr, die Produktion eines Ökosystems limitieren . Die Produktion vieler terrestrischer Systeme ist durch Mangel an Stickstoff begrenzt, in aquatischen Systemen ist häufig Phosphor limitierend, in marinen kann Mangel an Eisen die Produktivität begrenzen. Die Nachlieferung der Nährelemente kann von außerhalb des Ökosystems erfolgen, je nach Element durch Verwitterung von Gestein, durch Wassertransport oder durch Zufuhr aus der Atmosphäre. Große Mengen der benötigten Nährelemente werden allerdings innerhalb des Systems ausgetauscht. Dadurch können dieselben Nährstoffe innerhalb des Systems mehrfach verwendet und so seine Produktivität aufrechterhalten werden. Durch diese internen Stoffkreisläufe können Konsumenten und Destruenten indirekt die Produktivität des Ökosystems steuern.
Einen Nährstoffzyklus innerhalb eines Ökosystems können nur Elemente eingehen, die (neben der Speicherung in den Organismen selbst) einen anorganischen Speicher besitzen. Gasförmige Verbindungen in der Lufthülle, wie Kohlendioxid, können im System keinen Zyklus aufbauen, sie werden mit dem gesamten Speicher der Atmosphäre ausgetauscht. Als Ionen gelöste Stoffe können in der Bodenmatrix oder im Wasserkörper eines Gewässers festgehalten und erneut aufgenommen werden. Da die Erde für Stoffe ein (nahezu) geschlossenes System darstellt, müssen aber zwangsläufig auf globaler Ebene alle Nährstoffzyklen geschlossen sein. Innerhalb der Biosphäre, die nur ein Teilsystem darstellt, gilt dies nicht zwangsläufig. Austauschprozesse mit tieferen Schichten wie dem Erdmantel sind auf kurze Sicht gegenüber den Umsätzen innerhalb der Biosphäre gering, können aber in evolutionären und geologischen Zeitskalen gewaltige Auswirkungen haben.
Für die Betrachtung der Stoffkreisläufe ist also neben den zyklischen Vorgängen selbst der Stoffaustausch mit abiotischen Speichern, vor allem der Erdatmosphäre und den Böden und Sedimenten von Bedeutung.